Lena Christ ist wohl die bekannteste Autorin, …..
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Archiv für den Tag: 18. Januar 2016
Chronist Hans Huber
Hans Huber
Erforschung der Heimatgeschichte und Veröffentlichungen

Im Jahre 1970 kam Hans Huber als junger Lehrer in den Landkreis Ebersberg. Zuerst unterrichtete er ein Jahr an der Sonderschule, wie damals noch die Bezeichnung war, in Grafing. Von dort wechselte er in die Schule zur Erziehungshilfe nach Piusheim, wo er dann bis 1976 als Schulleiter eingesetzt war. Von 1976 bis 2002 war Huber Schulleiter und Rektor der Schule zur Erziehungshilfe auf Schloss Zinneberg.
An diesem geschichtsträchtigen Ort entstand sehr bald sein Interesse an der historischen Vergangenheit dieses Hauses. Schon bald begann, unterstützt von der ehemalige Schulleiterin Sr. M. Aquinata Strehle, eine intensive Forschungsarbeit über die ehemaligen Adelsherrn, die Preising, die Pienzenauer, die Fugger, die Kurfürstin Maria Leopoldina und die Arcos, die Pallavicini, die Scanzoni, den Baron Büsing – d´Orville und auch über die neuen Schlossinhaber, die Schwestern vom Guten Hirten.
Aktuelle Veröffentlichungen im Glonner Marktschreiber
Zu Zinneberg gibt es vier historisch orientierte Broschüren:
- …“damals vor langer Zeit“ ein historischer Beitrag zur Festschrift: „75 Jahre Jugendhilfe auf Schloss Zinneberg“
- Die Adelsgeschlechter auf Schloss Zinneberg, Chronik einer 700-jährigen Geschichte
- Die Schwestern vom Guten Hirten in Bayern, Geschichte der Ordensgründung in Haidhausen_________________________________________________________________Herunterladen
- Die Schwestern vom Guten Hirten aus Schloss Zinneberg, Schloss Zinneberg wird Kloster und Jugendhilfeeinrichtung Herunterladen
Darüber hinaus richtete sich sein Interesse auf die Heimatgeschichte seiner Gemeinde Bruck, auf deren historische Vergangenheit, die Ortsgeschichte, die Vereinsgeschichte. Im Herbst 1986 entstand unter Hubers Federführung das Gemeindeinformationsblatt „Die Brücke“. Mittlerweile sind 130 Ausgaben erschienen mit zahlreichen Beiträgen zur Geschichte, aber auch zur Natur unserer Gemeinde. Weitere Beiträge gab es in einigen Pfarrbriefen.
Weiter entstanden zur historischen Geschichte, aber auch zu gegenwärtigen Ereignissen, vor allem was die Vereinsgeschichte betrifft, zahlreiche Broschüren, bzw. Festschriften:
• Festschrift „1200 Jahre Taglaching“ (1988)
• Das Adelsgeschlecht der Pienzenauer auf Wildenholzen (2014)__________Herunterladen
• Gemeinde Bruck, Festschrift zur Eröffnung des Gemeindezentrums (1995) –
• Informationsbroschüre zur Gemeinde Bruck (2014)
Festschriften zu Vereinsjubiläen:
• 100 Jahre Privatunterstützungsverein bei Brandfällen Bruck bei Grafing (1989)
• Gemeinsam mit Herrn Johann Riedl „40 Jahre Waldbesitzervereinigung Ebersberg e.V. (1991)
• 125 Jahre FFW Alxing e.V.
• 90 Jahre Radfahrerverein Alxing (2001)
• 50 Jahre Schützenverein St. Hubertus Alxing (2005)
• Veteranenverein Bruck – 120 Jahre Vereinsgeschichte
• Milchverwertungsgenossenschaft Taglaching, 100 Jahre Geschichte (2013)
• 125 Jahre Burschenverein Bruck (2014)
Weiter hat Hans Huber an folgenden Kirchenführern mitgearbeitet:
„Unser Lieben Frauen Gotts´haus zue Waitterskürchen“ 1992), Mariä Himmelfahrt Tading
und Umgebung (2011),
Pfarrkirche St. Bartholomäus Moosach – 1200 Jahre (2015), 1200 Jahre Berghofen (2018)
Als Mitglied des Historischen Vereins Ebersberg verfasste ich für das Jahrbuch folgende 3 Artikel:
• Graf Max von Arco Zinneberg, der Adlergraf (2013),
• Josef Baumgartner, „Sedlmoarbauer“, Bürgermeister und Chronist der Gemeinde Bruck (2016)
• 500 Jahre Reformation: Bruck, eine Hochburg des Protestantismus? Herunterladen
Darüber hinaus erschienen mehrere Artikel in regionalen Tageszeitungen und Heimatbroschüren. Weiter gab es eine Vielzahl von heimatgeschichtlichen, sowie naturkundlichen Führungen und Vorträgen. Sammlung von Fotos für das Gemeindearchiv, sowie Organisation von diversen Ausstellungen im Gemeindsaal.
Ein paar Gedanken zum Osterfest finden Sie in der Abhandlung
Passions- und Osterzeit
Liturgie und bayerisches Brauchtum
Chronist Hans Obermair
Liebe Leser,
ein paar Worte zum Werdegang unseres Ortschronisten Hans Obermair

1939 in Piesenkam, LK Miesbach, geboren, ab 1941 Peiß (Aying), ab 1951 Ottersberg und ab 1965 Glonn. Das sind die Lebensstationen von Hans Obermair. Sein Vater stammt aus der Gemeinde Glonn (Frauenreuth) – seine Familie ist dort über 500 Jahre nachzuweisen – und die Mutter aus der Gemeinde Frauenneuharting. Die Eltern waren Pächter jeweils einer Gast-und Landwirtschaft. Das ist der Hintergrund dieser Wohnsitzwechsel. Zunächst machte Obermair eine Ausbildung als Landwirt, die er 1963 mit der Meisterprüfung abschloss. Im gleichen Jahr war auch die Hochzeit mit Anna Breu aus Kötzting. Vier Kinder und acht Enkelkinder sind das Ergebnis dieser Ehe.
1965 begann er mit einer Banklehre und bildete sich zum Bankfachwirt weiter. 37 Jahre war er im Genossenschaftswesen tätig. Davon 23 Jahre als geschäftsführender Vorstand bei der Raiffeisenbank in Pliening und dann neun Jahre als Geschäftsführer des Verbandes Genossenschaftlicher Geschäftsleiter in Bayern, der Berufsorganisation der Bankvorstände von damals rund 1000 Genossenschaftsbanken in Bayern und Sachsen. 2002 ging er von dieser Position aus und insgesamt 48 Arbeitsjahren in den Ruhestand.
Neben vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, privat und beruflich, unter anderem 16 Jahre als Marktgemeinderat, interessiert sich Obermair seit Jahrzehnten für die Heimatgeschichte. In den Siebzigerjahren fand er hierzu über die Familienforschung Zugang. Auf die vorhandene Glonner Geschichtsforschung (Niedermair, Sedlmair, Koller, Wäsler usw.) konnte er gut aufbauen. Seinem Hobby konnte er sich ab dem Ruhestand voll widmen. Als „Ortschronist“ hat Obermair in vielen Veröffentlichungen (bisher in etwa190) und Vorträgen/Führungen (bisher 108) seine Forschungsergebnisse weiter gegeben. Auch in seinen früheren Wohngemeinden Peiß und Pliening ist er als Zeitzeuge mit Veröffentlichungen und Vorträgen gefragt. Mittlerweile umfasst sein Archiv über 65 Ordner. Sein Digitales geht auf die 40 Gigabit zu. Obermair´s ehrenamtliche Tätigkeit als Heimatkundler ist auch von Fachleuten anerkannt und wurde mehrfach öffentlich gewürdigt. Viele Anfragen von geschichtsinteressierten Personen aus Nah und Fern, geben ihm die Gewissheit, dass Heimat- und Familiengeschichte auch heute noch ein wichtiges Kulturgut ist.
Seit 2018 ist Hans Obermair Ehrenbürger der Marktgemeinde Glonn.
