Archiv für den Monat: Mai 2023

VG Glonn als Ökomodellregion ausgezeichnet

Bei einem Festakt im Max-Joseph-Saal der Residenz hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber weitere neun Öko-Modellregionen für das Jahr 2023 ausgezeichnet. Die neun bayerischen Gemeindebündnisse Landkreis Aschaffenburg, Naturparkland Oberer Bayerischer Wald (Lkr. Cham und drei Kommunen aus dem Lkr. Schwandorf), Landkreis Bamberg, die Integrierte Ländliche Entwicklung ILE an Rott und Inn (Lkr. Passau), der Landkreis Rottal-Inn, der Landkreis Kelheim, die Region Landshut, die Verwaltungsgemeinschaft Glonn sowie Stadt.Land.Ingolstadt dürfen sich nun offiziell „Staatlich anerkannte Öko-Modellregion“ nennen.
Details sind unter https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/oeko-modellregionen-ausgezeichnet/index.html und https://www.oekomodellregionen.bayern/nachrichten/die-neun-neuen-oeko-modellregionen-koennen-loslegen  abrufbar.

Foto Verwaltungsgemeinschaft Glonn: v. l. 1. Bgm. Andreas Lutz, Gemeinde Oberpframmern, Bio-Königin Raphaela Lex, Leonhard Neuner sen. Bio-Landwirt, 1. Bgm. Michael Eisenschmid, Gemeinde Moosach, Landtagsabgeordneter Thomas Huber, 1. Bgm. Josef Oswald, Markt Glonn, Stv. Landrat Walter Brilmayer, Lkr. Ebersberg, Sophie Schweisfurth, Geschäftsführerin Herrmannsdorfer Landwerkstätten, Barbara Neuner jun., Bio-Landwirtin, 1. Bgm. Josef Schwäbl, Gemeinde Bruck, Josef Hagenrainer, Bio-Landwirt, Dr. Maralena Weil, Bio-Landwirtin, Florian Weil, Bio-Landwirt, Staatsministerin Michaela Kaniber

 

Digitaler Energienutzungsplan

Der digitale Energienutzungsplan (ENP) ist fertig gestellt und veröffentlicht. Daten zur bestehenden Energieinfrastruktur des Landkreises mit seinen 21 Kommunen wurden erfasst und vorhandene Potentiale für erneuerbare Energien Anlagen identifiziert. Hier sind aussagekräftige Karten zu folgenden Themen abrufbar:

  • Informationen zum Bestand
  • Fernwärme
  • Oberflächennahe Geothermie
  • Dachflächen Photovoltaik
  • Freiflächen Photovoltaik
  • Sanierungspotential
  • Windkraft

Details finden Sie auf den Seiten des Landkreises:

Hier Klicken

 

Spatenstich für erste Wasserstofftankstelle im Landkreis


Auf dem Firmengelände der Firma Ettenhuber in Glonn, Ortsteil Schlacht entsteht in Zusammenarbeit mit den Landkreisen Ebersberg und München eine Wasserstofftankstelle für Busse im öffentlichen Nahverkehr. Mit dem symbolischen Spatenstich haben Landrat Robert Niedergesäß, Bürgermeister Josef Oswald und Josef Ettenhuber am Dienstag den offiziellen Startschuss für die Umsetzung des Projekts gegeben.

Die Wasserstofftankstelle wird in der Lage sein, Busse mit umweltfreundlichem grünen Wasserstoff zu betanken, was dazu beitragen wird, die Emissionen in beiden Landkreisen im ÖPNV zu reduzieren und somit zu einer saubereren Umwelt beizutragen. Das Busunternehmen Ettenhuber ist stolz darauf, an diesem wichtigen Projekt beteiligt zu sein und freut sich darauf, seinen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung leisten zu können.

Die Wasserstofftankstelle wird mit modernster Technologie ausgestattet sein, eine Druckleistung von 350 bar haben und somit die zuverlässige Versorgung von Linienbussen mit Wasserstoff ermöglichen und alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen erfüllen. Die Bauarbeiten der Wasserstofftankstelle werden bis Ende Juni 2023 abgeschlossen sein. Die Busse mit Brennstoffzellenantrieb werden Ende Juni geliefert, Josef Ettenhuber geht davon aus, dass nach einem mehrwöchigen Probetrieb die emissionsfreien Busse ab Juli / August auf den MVV-Linien in den Landkreisen Ebersberg und München unterwegs sein werden.

Landrat Robert Niedergesäß: „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht und wir als Teil der Wasserstoffregion Ebersberg-Landshut-München nach drei Jahren Vorlaufzeit die ersten fünf Wasserstoffbusse noch im Sommer 2023 ans Netz bringen können. Damit steigt der Landkreis in den emissionsfreien Betrieb seiner Regionalbuslinien ein. Auch in Grafing soll mittelfristig eine weitere Wasserstofftankstelle entstehen. Der Landkreis setzt bei der Dekarbonisierung des ÖPNV nicht ausschließlich auf E-Mobilität, sondern baut u.a. auch auf grünen Wasserstoff. Ich danke der Firma Ettenhuber für den unternehmerischen Mut, trotz aller anfänglich großer Herausforderungen und Diskussionen an das Projekt zu glauben und in eine umweltfreundlichere Zukunft zu investieren.“