Bild 1: Postkarte 1958: Archiv Markt Glonn/Sammlung AK
Bild 2: Luftbild 1965 Archiv Markt Glonn/Luftbildverlag Bertram
Bild 3: Luftbild 1967 Archiv Markt Glonn/Luftbildverlag Bertram
Bild 1: Postkarte 1958: Archiv Markt Glonn/Sammlung AK
Bild 2: Luftbild 1965 Archiv Markt Glonn/Luftbildverlag Bertram
Bild 3: Luftbild 1967 Archiv Markt Glonn/Luftbildverlag Bertram
Nach der Inbetriebnahme der neuen Kläranlage konnten nun auch zwei bereits 1962/63 geplante neue Siedlungen genehmigt werden: „Am Grottenweg“ – heute Hochfeld und der erste Bauabschnitt der Mattenhofener Siedlung – damals: „An der Feldkirchner Straße“.

An der Feldkirchner Strasse 1967 Grottenweg – Hochfeld 1961
Bilder: Archiv Markt Glonn/Luftbildverlag Bertram
Anfang 1963 beschließt die Gemeinde ein großes Areal zwischen Kastenseeoner Straße und Quellenstraße als Baugebiet auszuweisen – auf dem Areal das schon 1952 als Baugebiet „Waslerfeld“ geplant war. Nach diversen Einsprüchen, mutmaßlich wegen der Hangbebauung, vor allem aber wegen der Wasserver- und Abwasserentsorgung, wird vom Gemeinderat am 9.12.1963 der von Bauunternehmer Landthaler eingereichte Teil-Bebauungsplan für 8 Einfamilienhäuser als Satzung erlassen, mit den Bedingungen, dass der Gemeinde durch die Erschließung keine Kosten entstehen und der Bebauungsplan nicht mehr erweitert werden dürfe. Unter dem Hinweis, dass alle Grundstücke bereits seit Jahren verkauft seien, bittet die Gemeinde im Juni 1964 das Landratsamt um Genehmigung zur Vermeidung unnötiger Härten. Zwei der Grundstücke sind zudem bereits seit Jahren bebaut.
Doch erst am 15.6.1965 wird der Bebauungsplan genehmigt, als klar ist, dass nach einer Übergangszeit der Anschluß an die inzwischen fertiggestellte Kanalisation und Kläranlage möglich ist. 1967 sind 3 Grundstücke bebaut.
Auch im 1. Abschnitt des Baugebietes an der Feldkirchner Straße – Mattenhofener Straße, Sudetenlandstraße und Schlesienstraße sind die Grundstücke bereits seit Jahren verkauft. Schon 1962 wird ein Münchner Architekt beauftragt das Genehmigungsverfahren einzuleiten und es wird auch bereits beschlossen die Erschließungsarbeiten an einen Münchner Bauträger zu vergeben.
Aber auch hier zieht sich die Genehmigung bis zur absehbaren Fertigstellung der Kläranlage und Kanalisation hin. Auch möchte das Landratsamt die Mattenhofener Straße auf 8,50 verbreitern, was die Gemeinde aber erfolgreich ablehnt mit der Begründung selbst die Staatsstraße sei nur 6,50 m breit.
Am 14.12.1965 können die Erschließungsarbeiten vergeben werden, die ersten Häuser stehen dann 1967.
Niederschrift über die Bürgerversammlung des Marktes Glonn
am Donnerstag, den 29. September 2021 um 19.30 Uhr
in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule Glonn
Vor ca. 50 Besuchern eröffnete Bürgermeister Oswald um 19.30 Uhr in der Turnhalle der Grund- und Mittelschule Glonn die Bürgerversammlung des Jahres 2021 (Berichtsjahr 2020).
Der Bürgermeister trug seinen Bericht anhand einer informativen visuellen Präsentation vor. Insbesondere wurden darin folgende Schwerpunkte abgehandelt:
Das Manuskript des Vortrags, der ca. 80 Minuten dauerte, liegt dieser Niederschrift in Kurzfassung als Anlage bei.
Der 1. Bürgermeister bedankte sich bei allen Gemeindebediensteten, insbesondere beim Bauhof, für die engagierte Unterstützung. Besonders bedankte er sich bei den in vielen Bereichen tätigen Ehrenamtlichen in der Gemeinde.
Die anschließenden Wortmeldungen/Fragen der Bürger sowie die Antworten sind nach-folgend in chronologischer Reihenfolge in verkürzter Form, jedoch sinngemäß wieder gegeben.
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Herr Scherer:
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Wie wird die Bürgerbeteiligung beim ISEK ausschauen? |
| Bgm. Oswald:
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Bei der Erstellung eines ISEK ist die Bürgerbeteiligung ein Kernpunkt. Bisher konnten aufgrund der Corona-Beschränkungen leider keine Veranstaltungen zum Austausch zwischen Gemeinderat, Planungsbüro und Bürgern stattfinden. Für einen ersten Überblick wurde letztes Jahr ein Fragebogen verteilt bzw. konnte online ausgefüllt werden. Der Rücklauf war mit über 400 Meldungen erfreulich hoch. Die Rückmeldungen kamen dabei auch aus den unterschiedlichsten Schichten der Bevölkerung. Das Ergebnis der Auswertung ist online auf der Seite des Markt Glonn ersichtlich.
Im Zuge des ISEK-Verfahrens soll, neben der Aufnahme der Anregungen aus der Bevölkerung, eine Bürger-Arbeitsgruppe bestehend aus maximal 12 Personen gegründet werden, welche intensiver mit dem beauftragten Planungsbüro zusammenarbeiten soll. Diese soll dann Anregungen und Wünsche zur Verbesserung des Ortes sondieren und an den Gemeinderat weitergeben. Die letztendliche Entscheidung über Maßnahmen trifft dann der Gemeinderat unter Berücksichtigung aller gemeindlichen Verpflichtungen. Am 19.10.2021 ist in der Schulturnhalle eine öffentliche Veranstaltung zum ISEK geplant. Interessierte Bürger sind eingeladen vorbeizuschauen und ihre Belange einzubringen. Zudem wird über den aktuellen Stand des ISEK und der Arbeit des Planungsbüros zu informieren. |
| Her Scherer:
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Die Gemeinde plant derzeit den Bau eines Bikeparks für Jugendliche. Ist eine Beteiligung der Jugendlichen bei der Planung und beim Bau angedacht? |
| Bgm. Oswald:
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Eine Beteiligung der interessierten Jugendlichen ist sowohl bei der Planung als auch beim späteren Bau wünschenswert. Dadurch erhöht sich der persönliche Wert des Projekts für jeden Einzelnen.
Für die Umsetzung des Bikeparks sind aber erst noch einige rechtliche Voraussetzungen zu schaffen. Mit einer konkreten Planung und Umsetzung des Projekts kann hoffentlich in ca. 1-2 Jahren begonnen werden. Da für die Umsetzung eines derartigen Projektes eine Bauleitplanung notwendig ist, soll eine Fläche für die Freizeit geplant werden, welche auch einen Bikepark enthalten kann, aber nicht darauf beschränkt ist. Ziel ist es eine Freizeitfläche für die Glonner Bevölkerung mit Fokus der Jugend zu schaffen. |
Bürgermeister Josef Oswald bedankt sich bei den Anwesenden für die Teilnahme und Aufmerksamkeit und wünscht allen einen schönen Abend.
Ende der Versammlung: 21.00 Uhr
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