
Glonn ist eine der ersten Gemeinden die dem neu gegründeten Verein „Carsharing Trägerverein EBE e.V.“ beigetreten ist. Sowohl die Glonner Autoteiler e.V. (GlaTT), wie auch die Gemeinde unterstützen die Ziele „Mehr Mobilität mit weniger Verkehr und Förderung einer umwelt- und zukunftsgerechteren Mobilität durch Carsharing“. Der Trägerverein kümmert sich um die Vernetzung der verschiedenen Carsharinggruppen im Landkreis und begleitet die Umsetzung des Leitprojekts „Landkreis Ebersberg – Modellregion für flächendeckendes Carsharing.
Momentan gibt es 8 eigenständige Vereine mit ehrenamtlich organisierten Carsharing Angeboten mit insgesamt 52 Fahrzeugen und über 1200 Fahrberechtigten. Angestrebtes Ziel ist, möglichst in jeder Gemeinde (über 1000 Einwohner) eine Gruppe zu initiieren, um Ressourchen zu schonen. Auch GlaTT e.V. freut sich über neue Nutzer, um möglichst bald ein zweites Auto in einem anderen Ortsteil zur Verfügung stellen zu können.
Archiv für den Monat: April 2016
Wirtschaftsverbund
Notinsel startet

Gelungener Auftakt der Notinsel in Glonn
Der 15. April stand an der Glonner Schule unter dem Motto: „Glonn wird Notinsel“. Dazu hatte der Träger Kijufa e. V. in Zusammenarbeit mit der Schule vormittags Aufführungen der Präventionstheatergruppe Trampelmuse organisiert. In zwei Aufführungen am Vormittag für die ersten und zweiten sowie den dritten und vierten Klassen aus Glonn und Antholing sahen die Kinder unter dem Motto: „wehr Dich doch“ verschiedene Konfliktszenen, in die sie selbst aktiv eingreifen konnten und Vorschläge zur Konfliktlösung beitragen konnten. Bei der kurzen Vorstellung der Notinsel zu Beginn der Aufführungen wurde schnell klar:
sehr viele Kinder kennen die Notinselzeichen und ihre Bedeutung bereits und wissen, dass ihr Ort an diesen Stellen und darüber hinaus für sie da ist!

Am Nachmittag bestand in der Schulaula bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit für die breite Öffentlichkeit sich zur Notinsel in Glonn zu informieren. Der Schirmherr Bürgermeister Oswald folgte der Einladung ebenso wie Vorstände des Kijufa und Verteter des Gewerbes, die die Aufkleber bereits seit einiger Zeit in ihren Geschäften kleben haben.
Alle waren sich einig, dass die Notinseln ein weiterer Mosaikstein für ein lebenswertes Glonn für alle ist. Die Kinder konnten ihr Wissen zu den Notinseln mit zwei Spielen vertiefen und kleine Andenken mit nach Hause nehmen.
Mit nun jährlich stattfindenden Selbstbehauptungskursen für die Glonner Vorschüler wird der Träger dafür Sorge tragen, dass auch die Schulkinder von morgen die Notinseln kennen und sich in ihrem Ort sicher fühlen.
Monika Wilken
Ramadama 2016
Wie seit vielen Jahren üblich haben Glonner Vereine die Fluren um Glonn gesäubert. Dazu trafen sich die Vertreter von Bund Naturschutz, Trachtenverein, Wintersportverein, Freiwillige Feuerwehr, Allgemeinem Sportverein, Kolping, Schützen, 1860 Fanclub, Burschenverein sowie Soldaten und Kriegerverein am 16.4. um 9.00 Uhr. Bis um 13.00 Uhr hatten die ca. 70 Helfer in etwa 5 cbm Restmüll entlang von Verkehrswegen des Marktes Glonn gesammelt. Wie üblich hat der Gewerbeverband diese Aktion mit einer Brotzeit für die Helfer unterstützt. Der Markt Glonn bedankt sich für diese schöne, langjährige Sammelaktion beim Vorsitzenden des Vereinskartells Norbert Claus für die Organisation und den mitwirkenden Sammlern recht herzlich. Wir hoffen, dass alle Mitmenschen die Flur sauber halten.
Josef Oswald
Hier ein paar Bilder zum Ramadama 2016
Lärmschutzwand Rotterstraße
Aus dem Gemeinderat:
Lärmschutzwand BG „nördlich der Rotter Straße“ – Auftragsvergabe

Nach entsprechender Ausschreibung erfolgte die Angebotseröffnung am 22.03.2016. Von 9 aufgeforderten Firmen gingen 8 Angebote ein. Das günstigste Angebot lautet auf netto 60.762,87 € zzgl. Kosten für Standsicherheitsnachweis etc. in Höhe von ca. 8.000 € netto. Die Lärmschutzeinrichtung wird durch den Bauträger (K-Team) beauftragt und bezahlt.
In seiner Sitzung vom 26.01.2016 hatte sich der Gemeinderat entschieden, evtl. skulpturale künstlerische Elemente des einheimischen Künstlers Johannes Gottwald in die Wand zu integrieren. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten, die über den vom Bauträger zu finanzierenden notwendigen Standard der Maßnahme hinausgehen, müssten allerdings vom Markt Glonn getragen werden.
Herr Gottwald stellte in der heutigen Sitzung seine Motive sowie mögliche Arten der Ausführung vor. Wie die anschließende ausführliche Diskussion zeigte, steht der Gemeinderat dem vorgelegten Konzept grundsätzlich positiv gegenüber. Während ein Teil der GR-Mitglieder für eine unveränderte Übernahme des Entwurfs plädierte, wurden von anderen wiederum einige Motive hinterfragt. Auf Nachfrage zeigte sich Herr Gottwald für evtl. geringfügige Änderungen aufgeschlossen, soweit der Charakter der Gesamtkomposition dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Herr Dipl.Ing. Schulz wies auf mögliche Auswirkungen der gestalteten Elemente auf die Wand (Lärmabsorbtion, Standsicherheit, Verkehrssicherheit, Lebensdauer) hin. Details zum weiteren Vorgehen sollten in einem kurzfristig anzuberaumenden Gespräch zwischen allen Beteiligten (Bauträger, Gemeinde, Künstler, Ingenieur) geklärt werden.
Über Kosten bzw. eine evtl. finanzielle Obergrenze für den künstlerischen Aufwand wurde an dieser Stelle nicht diskutiert.
• Beschluss:
Der Marktgemeinderat stimmt einer künstlerischen Gestaltung der Lärmschutzwand auf Basis des vorliegenden Entwurfs incl. einer in der Höhe noch zu bestimmenden Kostenübernahme zu. Unter Beteiligung aller Akteure sowie des Herstellers ist zu prüfen, ob die Umsetzbarkeit der Maßnahme unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (v.a. Lärmschutz, Standsicherheit) möglich ist.
KiJuFa spendet für den Pausenhof

Der KiJuFa hat für die Umgestaltung des Pausenhofs der Glonner Schule 3.000.- € gespendet. Nachdem der Pausenhof der Schule in die Jahre gekommen ist und mit der Sanierung des Hallenbades zusätzlicher Platz benötigt wurde, ist er für die Kinder nicht mehr attraktiv. Daher hat eine Elterninitiative in Abstimmung mit den Lehrern und Schülern ein Konzept zu einer Umgestaltung erarbeitet.

Basis diese Konzeptes war eine Umfrage von Mai 2015. Anschließend wurden die Antworten ausgewertet, weiter abgestimmt und mit den Planern besprochen. Der Pausenhof soll einen durchgängigen Charakter haben mit wiederkehrenden Materialien wie Naturstein und langlebiges Holz erhalten. Ziel ist es, mehr Spielmöglichkeiten, konkrete Ruhezonen und Sitzgelegenheiten mit mehr Natur und Farbe zu schaffen. Die Arbeiten zur Umgestaltung wurden an zwei Firmen vergeben und beginnen im April. Auf dem Foto: Jutta Gräf (KiJuFa), Bürgermeister Oswald, Claudia Siedle (KiJuFa).
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